Teichsauger – Arten bzw. Vor- und Nachteile

Marcus Kuhn am 27. Juli 2009 um 06:26

Teichsauger haben sehr viele Vorteile, wenn man einen Gartenteich betreibt. Welche das sind, wollen wir hier kurz zusammentragen :

Nutzen des Teichsaugers

Innerhalb des Herbst und des Winters sammeln sich in Gartenteichen allerlei abgestorbene Substanzen, wie zum Beispiel Laub oder Holzreste auf dem Grund des Teichs. Leider kann dies auch nicht mit dem Aufspanne eines Laubnetzes über dem Gewässer verhindert werden. Wechselt nun die Jahreszeit nach dem Winter zum Frühling und die Temperaturen fangen wieder an zu steigen, dann fungieren die auf dem Grund des Teiches abgelagerten Faulschlämme, die aus den abgestorbenen Substanzen entstanden sind, als Düngemittel für Algen und andere Wasserpflanzen. Da man im Frühjahr und im Sommer jedoch einen schönen und sauberen Teich in seinem Garten haben will, ist dies natürlich ein Dorn im Auge eines jeden Teichbesitzers. Um dies zu vermeiden sollte man mit Hilfe eines Teichsaugers den Grund des Teiches zum Beginn des Frühlings und den damit verbundenen steigenden Temperaturen reinigen. Je nachdem wie hoch der Komfort beim Reinigen des Teiches sein soll, gibt es verschiedenste Modelle.

Arten von Teichsaugern

Die erste Kategorie wären die mechanischen Teichsauger für kleine Teiche. Alle haben eines gemeinsam, sie arbeiten alle rein mechanischen und sind auf keinerlei Strom angewiesen. Man schließt ganz einfach einen Gartenschlauch an der vorhandenen Saugdüse angeschlossen und dreht das Wasser auf. Dadurch dass das Wasser nun einen Kreislauf innerhalb des Teichsaugers durchläuft, wird innerhalb des Gerätes ein Unterdruck erzeugt, welcher dann den am Grundbefindlichen Schlamm und gröbere Schwebstoffe in Grundnähe einfach einsaugt. Die eingesaugten Schmutzstoffe werden danach in dem innerhalb des Tauchsaugers befindlichen Netz aufgefangen. Da durch den zusätzlichen Wasserzufluss während des Reinigungsvorganges die Wasserspiegel des Gartenteichs ansteigen wird ist darauf zu achten, dass man zuvor ein wenig Wasser mit Hilfe der Teichpumpe aus dem Teich herauspumpt damit er beim Reinigen nicht überläuft und somit eventuelle Uferbepflanzung oder der gleichen zerstört.
Zu der zweiten Kategorie zählen die elektrischen Teichsauger. Diese Kategorie lässt sich aber wiederum nochmals in zwei Untergruppen aufsplitten.

Die erste Untergruppe sind die Teichsauger mit nur einer Kammer. Diese einfachen Teichsauger besitzen nur einen einzelnen Schmutzauffangbehälter der nachdem er mit Schmutzwasser gefüllt ist, erst entleert werden muss bevor man den Teich weiter reinigen kann. Der Nachteil dieser Teichsauger liegt auf der Hand, die Reinigung muss unterbrochen werden und dauert somit relative lang. Ein wesentlicher Vorteil dieser Geräte ist jedoch der günstige Anschaffungspreis.

Die zweite Untergruppe von Teichsaugern zeichnet sich dadurch aus, dass sie anstellen eines einzelnen Schmutzauffangbehälters zwei separate Kammern besitzt. Während des Saugvorgangs wird die eine der beiden Kammern mit Schmutzwasser befüllt und zur gleichen zeit entleert sich die andere der beiden nachdem Schmutzstoffe und andere Verunreinigungen herausgefiltert wurden. Durch diesen ständig laufenden Wechsel ist ein durchgehendes Reinigen möglich. Leider fallen diese Teichsauger durch ihren hohen Preis negativ auf.

Man kann sagen, dass man ab einer Teichgröße von 2000 und mehr Litern auf die elektrischen Teichsauger angewiesen ist, vorher reichen die mechanischen vollkommen aus.

Hersteller von Teichsaugern

Zu den größten Herstellern von Teichsaugern zählen unter anderem Gardena, Kärcher oder auch Manzke. Die Preisspannweite reicht hierbei von zirka 70 Euro bis hin zu 400 Euro.

Teichpflege

Marcus Kuhn am 23. Juli 2009 um 12:21

Die Teichpflege ist bei allen Teicharten sehr wichtig. Grundsätzlich kan man aber sagen, je kleiner der Gartenteich, sum so wichtiger ist die Teichpflege.

Durch das Anlegen eines Gartenteichs oder eines Miniteichs im Kübel auf der Terrasse kann man sich überall, auch mitten in der Stadt, ein kleines Biotop schaffen. Der Fachhandel bietet fertige Teichwannen in praktisch allen Größen an, man kann aber auch Teichfolie verwenden. Zuerst sollte die Frage geklärt werden, ob man den Teich selbst anlegt und wie der Teich genutzt werden soll.

Bei der Anlage eines Naturteichs – die meisten Teiche sind Naturteiche – ist zu bedenken, dass dieser altert und sterben kann, weil sich trotz der Filter irgendwann eine Schlammschicht auf dem Grund bildet, das sogenannte Sediment. Bei unzureichender Teichpflege können auch die Seiten sehr schnell zuwachsen, so dass ein kleiner Naturteich nur eine Lebenszeit von 6-8 Jahren hat. Nach einer Grundreinigung kann sich der Teich aber erholen und weitere 10 oder mehr Jahre bestehen.

Das A und O eines gesunden Teichs ist das saubere Wasser. Es gibt verschiedene Grundpflegemittel, die ins Wasser gegeben werden um die Algen abzutöten, die Karbonathärte im Wasser anzuheben, um so den pH-Wert stabil zu halten. Außerdem wird dem Wasser lebenswichtiges Calcium und Kohlendioxid zugeführt. Als Nebeneffekt wird die Korrosion von Pumpen und Leitungen gemildert.

Verlängern lässt sich die Lebenszeit der Teiche, wenn man Unterwasserpflanzen einsetzt, da diese die Nährstoffe aus dem Wasser und dem Sediment aufnehmen entziehen sie den Algen die Nahrungsgrundlage. Dabei sollte man aber darauf achten keine Fische einzusetzen, die Unterwasserpflanzen fressen. Ein weiteres Problem, wenn Fische im Teich sind, ist das Fischfutter bzw. die Fischfutterreste.

Alles Punkt für gute Teichpflege.

Grundsätzlich sind Fische nicht nur ein schöner Anblick, sie tragen auch durch ihre Schwimmbewegungen dazu bei, dass das Sediment an die tiefste Stelle befördert wird, wo es dann abgesaugt werden kann.

Es ist wichtig mit guten Filtersystemen arbeiten, um den Teich lange am Leben zu erhalten. Der Fachhandel bietet verschiedene Filtersysteme an. Das neuste und offenbar wirkungsvollste System scheint die “Ziel-Saug-Technik” zu sein. Mit diesem System ist es möglich das Sediment des Teiches mit einer einzigen Pumpe an verschiedenen Stellen des Teichs gezielt vom Ufer aus abzusaugen. Über diese Pumpe können sogar die Filter der Oberflächenabsauger, der sogenannten Skimmer, betrieben werden. Skimmer sind meist rund und schwimmen auf dem Wasser, wo sie die Oberfläche von Blättern, Blütenstaub oder anderen Schwebstoffen reinigen.

Wichtig in der Teichpflege ist auch die richtige Bepflanzung des Ufers, um eine Zuwachsen zu verhindern und einen schönen Effekt mit vielen gesunden Pflanzen zu erreichen. Sinnvoll ist eine am Ufer befestigte Matte für ein dauerhaft sicheres Ufer. Die Ufermatte gibt es fix und fertig vorbereitet, sie wird am Uferrand wie ein Teppich abgerollt, mit Sand bedeckt und eingesät. Bei der Befestigung muss darauf geachtet werden, dass sie nicht in den Teich rutschen kann, aber auch eine Verbindung mit dem Umland muss verhindert werden, wodurch Wasser aus dem Teich gesaugt werden könnte.

Wer sich gern einen Bach anlegen möchte sollte es tun, da Bäche nicht nur zum Relaxen geradezu einladen, sondern auch reinigende Funktion haben.
Teichgäste wie Frösche und Libellen wandern meist von selbst zu, so dass man schließlich ein schönes Stück Natur inmitten der Stadt hat. Teichpflege macht den Teich zu einem Erlebnis.

Fadenalgen im Gartenteich und was dagegen tun kann

Marcus Kuhn am 20. Juli 2009 um 17:16

Mehrere natürliche Faktoren tragen zur Veralgung mit Fadenalgen des Gartenteiches im Sommer bei.
Absterbende Pflanzenteile, und die Exkremente der Teichfische bilden einen sogenannten Nährstoffüberschuss im Gartenteich, und begünstigen daher eine Veralgung.
Algen im Teich sind in geringen Mengen durchaus nützlich, da sie das Wasser reinigen. Nimmt der Algenwuchs aber über Hand, kann dies die übrige Teichflora verfilzen.
Oftmals bleibt einem dann keine andere Wahl, und man muss den Algenwuchs im Gartenteich bekämpfen.
Damit die Bekämpfung erfolgreich von statten gehen kann, muss man die Ursachen der Entstehung von Fadenalgen analysieren.

Es gibt von vorne herein, zwei Algenbekämpfungsmethoden.

Einmal die mechanische Algenbekämpfung im Gartenteich, oder auch die technische Algenbekämpfung.

Bei der mechanischen Methode werden die Fadenalgen im Gartenteich mit einem angerauhten, unlackierten Stock aus dem Wasser gefischt.
Mit einer Dreh-und Kreisbewegung werden so, die Fadenalgen um den Stock gewickelt. Auch die sogenannten Teichkescher sind von Vorteil, wenn es um eine Algenbekämpfung geht.
Die technische Variante, zur Bekämpfung von Fadenalgen ist dann sehr empfehlenswert, wenn es sich um weitläufe Wassergarten mit einer sehr hohen Algenbelastung handelt.
Durch UV- Geräte und mit kurzwelligem und energiereichen Licht, werden sämtliche Algen abgetötet.
UV-Geräte wirken auf alle Mikroorganismen im Teich ein, und nach einigen Wochen, kommt es zur Erneuerung des bilogischen Gleichgewichts, und der Teich hat ist nun wieder klar, und sauber, ohne Fadenalgen.
Auch ein regelmäßiger Wasseraustausch im Teich hilft zu 30 Prozent, bei der Algenbekämpfung. Wichtig ist hier bei, das man eine Wasserreinigung durch Wasseraustausch immer wieder in gleichen Abständen wiederholt.
Ebenso ist es sehr von Bedeutung, bei der Wasserreinigung behutsam vorzugehen, damit für die Teischfische kein Schockzustand entsteht.
Algen im Teich entstehen zudem durch Düngemittel und Ballaststoffe für den Rasen. Verwelkende Teichpflanzen und der im Sommer verbreitete Pollenflug sind außerdem ein Grund zur Fadenalgenbildung.

Eine Wirkungsvolle Methode zur Algenbekämpfung im Gartenteich ist das Einsetzen von Schwimmpflanzen.
Diese nehmen ihre Nährstoffe nämlich direkt aus dem Wasser auf. Sehr geeignet sind Tausendblatt und Hornblatt, gegen einen vermehrten Fadenalgenwuchs.
Vorsorge beginnt meist schon im Herbst, wenn man die alten Blätter und Pfanzenreste aus dem Gartenteich herausfischt.
Somit gibt man den Fadenalgen keine Chance sich zu entwickeln und auszubreiten, da man für Sauberkeit gesorgt hat.
Auch eine zu ballaststoffreiche Fischfütterung fördert die Entstehung von Algen.
Zur Algenbekämpfung führt auch das Wachstum von immergrünen Unterwasserpflanzen, die Sommer wie Winter das belastete Wasser reinigen, indem sie Sauerstoff freisetzen.
All diese genannten natürlichen Schritte, sind die, der chemischen Bekämpfung vorzuziehen.
Chemische Mittel, sollten nur dann zur Fadenalgen-Bekämpfung eingesetzt werden, wenn alle natürlichen Mittel und Wege nicht zum Erfolg geführt haben, oder nur ein mäßiger Erfolg zu verzeichnen ist.
Maßnahmen, gegen Algen im Teich sind also das Anpflanzen von Unterwasserpflanzen, die Sauerstoff freisetzen, dann der regelmäßige Wasseraustausch, und natürlich auch, die regelmäßige Reinigung des Wassers, durch herausfiltern von Laub und Pflanzenresten, oder auch das Neuzuführen von Wasser.
Man sieht also, es gibt viele Gründe, für die Entstehung von Fadenalgen und sonstigen Mikroorganismen, aber genau so viele Möglichkeiten, diese Algen zu bekämpfen, langfristig und mit einem guten Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Einfach und garantiert hilfreich.

UBBINK UV-C GERÄT AlgClear UVC CLASSIC 10000

Marcus Kuhn am 18. Juli 2009 um 20:18

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