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  • Der Goldfisch

    Der Goldfisch ist der Ideale Gartenteichfisch, er ist ein friedlicher Schwarmfisch, gut zur Vergesellschaftung geeignet. Um das interessante Laichverhalten beobachten zu können, ist Arthaltung angebracht. Der Goldfisch ernährt sich von Flockenfutter, Lebendfutter sowie von pflanzlicher Nahrung. Mit seiner rotorange-glänzenden Färbung ist der Goldfisch einer der am leichtesten zu erkennenden Fische.
     

    Goldfische sind reine Zuchtfische. Das heißt, sie kommen so wie wir sie heute kennen, nicht in der Natur vor, sondern wurden vom Menschen gezüchtet. Sie stammen von der Silberkarausche ab, einem Fisch, der zur Familie der Karpfen und damit zu den Knochenfischen gehört. Die Karpfen sind eine der ältesten und in Europa, Asien, Afrika und Nordamerika am weitesten verbreiteten Gruppe der Süßwasserfische.
     
    Die Vorfahren der Goldfische, die Silberkarauschen, sind dunkelgrünbraun bis schwarzgrau gefärbt und zeigen an den Seiten einen silbrigen Glanz. Die Goldfische hingegen sind rotorange bis gelblich gefärbt, tragen oft weiße oder schwarze Flecken und glänzen golden. Es gibt sie in vielen Farbvarianten und mit vielen verschiedenen Mustern.

    Außerdem gibt es viel Zuchtformen mit ganz seltsamen Körperformen und besonders geformten Flossen. Diese können zum Beispiel schleierartig sein. Manche haben auch kugelförmig hervorstehende Augen. Goldfische erreichen ein Länge von etwa 24 Zentimeter. Wenn sie sehr viel Platz haben, können sie auch bis zu 50 Zentimeter groß werden. Sie haben einen hochrückigen Körper und ein unterständiges Maul. Das bedeutet, dass das Maul nicht in der Mitte, sondern in der unteren Hälfte des Kopfes sitzt. Männchen und Weibchen sind kaum zu unterscheiden.  

    Heute werden Goldfische auf der ganzen Welt gehalten. In Südeuropa leben heute verwilderte Goldfische in Teichen und Flüssen. Ihre ursprüngliche Heimat kennt man nicht genau. Man weiß aber, das sie zuerst in China gezüchtet wurden. Dort gab es wohl schon vor über 2500 Jahren Goldfische. Ihre Vorfahren, die Silberkarauschen, kommen aus Ostasien.  
    Goldfische sind reine Süßwasserfische. Sie leben in Teichen und anderen ruhigen Gewässern, in denen viele Pflanzen wachsen. Sie werden auch in Aquarien gehalten. Neben dem einfachen, ursprünglichen Goldfisch gibt es heute mindestens 120 verschiedene Zuchtformen:

    Dazu gehören zum Beispiel der Schleierschwanz und der Fächerschwanz, die beide schleierförmige Flossen haben, der Perlschupper mit aufgewölbten Schuppen, der Löwenkopf, dessen Kopf seltsame Auswüchse trägt oder der Himmelsgucker, der hervortretende, nach oben gerichtete Augen besitzt. Goldfische werden sehr alt: Sie können bis zu 30 Jahre, in seltenen Fällen sogar bis zu 40 Jahre leben.
     

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