Allgemein|7. Juli 2009 05:48

Fertigteiche im Garten

Ein Traum für jeden Hobbygärtner und Liebhaber von Freigewässern:

Der eigene Fertigteich.

Am besten noch in einem schönen großen Garten, mit vielen Pflanzen, Fischen und vielleicht sogar noch einem kleinen Sprudel- oder Springbrunnen. Doch so weit entfernt ist man dem Ziel als „Normalo“ mit durchschnittlichem Einkommen gar nicht entfernt. Der Aufwand, den man mit dem Gewässer und dessen Bewohner hat ist meist wesentlich höher als die Kosten. Vor allem die Anschaffung, das Befüllen des Teiches, das Anpflanzen von Unterwassergewächsen und die eventuelle Ansiedlung von Fischen nimmt viel Zeit in Anspruch. Man kann sich den Aufwand ein wenig verkürzen, indem man, anstatt den Teich auf altmodischer Weise mit Planen und Steinen auszulegen, ihn einfach fertig im Baumarkt um die Ecke kauft. Die Preise liegen hierbei zwischen siebzig bis zweihundertfünfzig Euro. Die Maße liegen ungefähr zwischen 120 Zentimeter (Länge) x 90 Zentimeter (Breite) und 40 Zentimeter (tiefster Punkt des Teiches) und etwa 250 Zentimeter x 200 Zentimeter x 90 Zentimeter. Das Fassungsvolumen liegt, abhängig vom Preis zwischen 145 Liter und circa 1500 Liter. Die Garantie sollte bei einem Fertigteich bei etwa zehn Jahren liegen.

Fast alle Fertigteiche bestehen aus mehreren Gummibeschichtungen, wodurch der Teich stabil ist und nach Möglichkeit nicht undicht wird. Bei der Anschaffung eines Fertigteiches sollte man auf recht einfache Formen zurückgreifen, da viele Ecken, Kanten und Umrandungen den Teich nur schwer am Rand zu überdecken, also tarnen lassen. Der Teich sollte ja natürlich aussehen und nicht an jeder Ecke einen Plastikstreifen zeigen, der auf die künstliche Anlegung deutet. Außerdem sind einfache, also rechteckige oder runde Formen leichter zu säubern, also zum Beispiel das Abschaben von unerwünschten Algen und so weiter.
Grundsätzlich ist das Anlegen eines Fertigteiches sehr einfach. Auch an Hängen kann man die Teiche anlegen und die Überstehenden Kanten mit Steinen und Sand bedecken, da die stabile Form nicht unbedingt an jeder Seite einen festen Widerstand braucht, damit der Teich „in Form bleibt“, also nicht bricht!
Beim Einbau sollte man den Teich verkehrt herum, also mit dem Boden nach oben auf den gewünschten Platz legen. Nun wird der Umriss mit Sand oder ähnlichem Material nachgezeichnet. Nun heben Sie diesen Umriss aus. Hierbei ist zu beachten, dass die Tiefe der Aushebung die maximale Tiefe des Brunnens plus fünf bis zehn Zentimeter betragen muss, da die Dicke der Teichform mit eingerechnet werden muss. Dann wird der Teich vorsichtig in die ausgehöhlte Form gesetzt und an den Seiten mit Erde zugeschüttet. Die überstehenden Kannten werden am besten mit Kunstrasen, Erde oder Anderem bedeckt. Wichtig: Wenn der Teich hinab gelassen wurde, benutzen Sie auf jeden Fall eine Wasserwaage und korrigieren sie gegebenenfalls die Ausrichtung des Teiches. Dieser sollte wirklich zu einhundert Prozent senkrecht im Loch liegen, da er ansonsten an der einen Seite überläuft und sie somit den Teich niemals voll befüllen können.

Die meisten Fertigteiche verfügen über mehrere Etagen, also Terrassen, auf denen unterschiedliche Pflanzen wachsen können. Die Mindesttiefe eines Teiches sollte übrigens fünfzig Zentimeter betragen, da ansonsten die Algenvermehrung sehr stark in warmen Sommertagen angekurbelt wird. (Das Wasser erhitzt sich sehr schnell und die Algen können hervorragend wachsen). Falls Fische in dem Teich schwimmen sollen, sollte dieser über siebzig Zentimeter tief sein, damit er im Winter nicht komplett zufriert und die Fische genug Lebensraum haben.

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