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    Grundlegendes über das Teichfutter wissen

    Jede Teichfischart lebt in einer bevorzugten Wasserregion, in der auch das Teichfutter aufgenommen wird. Das Futter muss daher Schwimm-, Sink- oder Schwebeeigenschaften je nach der arttypischen Nahrungsaufnahme besitzen, um alle Fische im Teich zu erreichen.
    Auch das Aroma vom Teichfutter ist wichtig, denn beim Auffinden der Nahrung lassen sich die Fische von ihren sensiblen Geruchsorganen leiten.
    Während der harten Winterpause haben die Teichfische von ihren Energie-Reserven gelebt, die nun aufgebraucht sind. Zur besonderen Stärkung ist daher jetzt das Hinzufüttern von energiereichem Vitamin Teichfutter empfehlenswert. So können die Fische ihr geschwächtes Immunsystem stabilisieren und werden außerdem optimal auf die bevorstehende Laichzeit vorbereitet.
    Der Sommer ist die Zeit von nährstoffarmen Teichfutter, da den Teichfischen ein relativ energiereiches, natürliches Nahrungsangebot zur Verfügung steht. Unausgewogene Fütterung würde das Wasser belasten. Die meisten Teichfutter-Sorten sind nährstoffkontrolliert und reich an verdauungsfördernden Ballaststoffen. Damit wird eine optimale Verwertung der Nahrung garantiert und eine Belastung des Teichs wirksam vermieden.

    Eine ausgewogene Ernährung ist Voraussetzung für die Gesundheit der Goldfische und für das ökologische Gleichgewicht im Teich. Das Teichfutter darf das Wasser nicht mit überflüssigen Nährstoffen belasten – das würde zu vermehrter Algenbildung und einer verminderten Widerstandskraft der Fische führen.  Das Teichfutter sollte den speziellen Multivitamin-Komplex und das langzeitstabile Vitamin C zur Stärkung der Abwehrkräfte enthalten. Wenn im Frühjahr sichergestellt ist, dass kein Frost mehr auftritt, kann ab einer Wassertemperatur von 9°C mit der Fütterung von Teichfutter begonnen werden. In den ersten Tagen sollte man nur mäßig füttern – dann werden die Teichfutter- Rationen allmählich gesteigert.