Teichpflanzen sind für einen funktionierenden Gartenteich sehr wichtig. Welche Arten es gibt und welche Teichpflanzen, welche Vor – und Nachteilen haben soll dieser Beitrag vermitteln.
Seerose
Die Königin des Gartenteichs ist ohne Zweifel die Seerose, die nicht nur durch ihre vielseitige Farbauswahl besticht. Sie gibt es in weiss bis rubinrot je nach Art und Sorte. Manche von ihnen blühen nur von Juni bis Juli andere hingegen zeigen uns ihre Pracht bis in den Spätherbst hinein. Einige Seerosen sind sogar Winterfest, da sollte man beim Kauf darauf achten. Generell mögen sie es sonnig und in einem stehendem Gewässer ohne Strömung. Optimale Pflanztiefe liegt bei 150 cm bis maximal 300 cm.
Wassersalat
Wie der Name schon sagt ähnelt diese Schwimmpflanze dem Aussehen nach einem Kopfsalat. Die wichtigste Aufgabe von ihr ist es wohl den Algenbewuchs zu reduzieren. Sie nimmt ihre Nährstoffe direkt aus dem Wasser auf. Vermehren tut sich der Wassersalat durch Ableger, die sich direkt von der Mutterpflanze ablösen. Da diese Pflanze frostempfindlich ist muss sie zum Ende des Sommers abgefischt werden und bei einer Temperatur von 15 – 20 Grad stehend gelagert werden. Geeignet ist der Wassersalat nicht nur für den Teich sondern auch bestens für das Aquarium.
Wollgras
Hierbei handelt es sich um eine Sumpfpflanze, die bis auf einige wenige Zentimeter tief im Teich stehen muss. Sie ist bestens für einen Gartenteich geeignet da sie sauren Boden benötigt. Leider ist dies bei einem Teich mit Fischen nicht möglich. Man kann sie aber auch ideal neben den Teich pflanzen. Das Wollgras mag es gerne sonnig. Es wird bis zu 60 cm gross und hat graubraune Blüten.
Sumpfdotterblume
Die Sumpfdotterblume gehört zu der Gattung der Hahnenfussgewächse. Wenn der Frühling beginnt trägt sie das erstemal ihre Blüten, die zweite Blütezeit ist im Hochsommer. Sie wächst auf eine Grösse von 20 – 40 cm. Eingepflanzt wird sie im seichten Gewässer. Die Pflanztiefe liegt bei 20 cm. Sumpfdotterblumen benötigen dauerfeuchten und lehmig bis moorigen Boden. Direktes Sonnenlicht mögen sie nicht, am besten pflanzt man sie an einem halbschattigen Platz ein. Sumpfdotterblumen sind leicht giftig und werden daher von Vieh gemieden.
Wasserschwertlilie
Die Wasserschwertlilie verleiht jedem Teich durch ihren Exotischen Flair eine besondere Note. Die optimale Pflanztiefe für die Teichpflanze liegt bei bis zu 30 cm. Sie wächst auf eine Grösse von 40 – 150 cm heran, sie trägt eine gelbe Blüte die circa eine Grösse von 10 cm hat. Wasserschwertlilien mögen es sehr sonnig. Sumpfiger Boden in einem leicht fliessendem Gewässer sind ein idealler Standort für sie. Ihre Blütezeit ist von Mai bis Juni. Ihre Pflege ist eher Anspruchslos und zudem ist sie auch winterhart.
Bunter Kalmus
Der Bunte Kalmus ist ein schilfartiges Gewächs und man findet ihn oft am Uferbereich von Gewässern. Er mag es gerne sonnig. Da er sich eher für das seichte Gewässer eignet ist eine Pflanztiefe von bis zu maximal 30 cm optimal. Seine Blütezeit ist von Juni bis Juli. Allerdings blüht er nur wenn der Sommer richtig warm ist. Er wächst auf eine Höhe von bis zu 150 cm heran. In der Pflege ist er anspruchslos. Man kann ihn ohne bedenken auch über Winter im Teich lassen da er winterhart ist.
Blumenbinse
Blumenbinse auch Schwanenblume genannt. Sie gibt es in verschiedenen Farben von weiss bis hellrosa oder rot. Die Blumenbinse ist sehr widerstandsfähig und robust eher anspruchslos in der Plege. Sie erreicht eine Höhe von 50 – 100 cm. Man findet sie an den Ufern von Gewässern daher liegt ihre Pflanztiefe bei maximal 20 cm. Ihre Blütezeit ist von Juni bis August und sie bevorzugt einen sonnigen Platz zum heranwachsen.
Hechtkraut
Das Hechtkraut ist eine besonders attraktive Pflanze mit ihren grossen herzförmigen Blättern. Es erreicht eine Grösse von 40 – 50 cm und benötigt zum optimalen Wachstum nassen, kalkarmen, schlammigen Boden an einem halbschattigen Ort. Die Pflanztiefe kann von 20 – 40 cm betragen. Am besten wächst sie bei einem Wasserstand von bis zu 30 cm. Blütezeit des Hechtkrautes ist von Juni bis September. Winterhart ist es leider nicht.
Wassernuss
Die Wassernuss ist eine auf dem Gewässer schwimmende Teichpflanze. Sie ist stark gefährdet und steht daher unter Naturschutz. Ihre Blütezeit ist von Juli bis August. Im Herbst färben sich ihre grünen Blätter rot ein. Die Wassernuss benötigt einen kalkarmen und humusreichen Boden an einem sonnigen bis halbschattigen Platz. Die Pfanztiefe liegt bei 30 – 60 cm. Diese Teichpflanze ist nur einjährig kann aber bei günstigen Voraussetzungen im Folgejahr wieder austreiben. Für den Gartenteich ist sie bestens geeignet, weniger für einen Fischteich.
Seekanne
Die Seekanne ist eine Schwimmblattpflanze deren gelbe Blüten bis zu 5 cm aus dem Wasser stehen können. Ihre bis zu 1 m langen Triebe sind auf dem Boden verwurzelt. Von Juni bis August blüht die Seekanne die ausserdem sehr vermehrungsfreudig ist. Bevorzugt steht sie gerne sonnig bis halbschattig. Die Pflanztiefe kann bis zu 80 cm betragen.
Sumpfvergissmeinnicht
Eine sehr beliebte Teichpflanze, die man an vielen Ufern von Teichen findet. Sie blüht über mehrere Monate immer wieder neu. Die Blüten erstrahlen in einem schönem blau. Blütezeit ist von Mai bis September bei einem mildem Herbst kann sie auch bis Ende Oktober blühen. Sumpfvergissmeinnicht mögen es dauerfeucht an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Die Pflanztiefe darf nicht mehr als 10 cm betragen. Zur Pflege sollten sie regelmässig ausgelichtet werden da sie sonst verwildert.
Wasserminze
Sie verbreitet einen angenehmes minziges Aroma ist aber eine eher unscheinbare Pflanze mit ihrer hellvioletten Blüte. Der Boden sollte sumpfartig sein und das Gewässer flach. Pflanztiefe von 5 – 20 cm. Sonnig und dauerfeucht sollte ihr Standort sein damit sie auf eine Höhe von 20 – 40 cm heranwachsen kann. Wasserminze ist von der Pflege her anspruchslos, lediglich im Herbst sollte man einen Rückschnitt machen damit sie den Winter unbeschadet übersteht.
Weitere Teichpflanzen folgen in Kürze.


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